Erhöhte Sicherheit: Feuerwehrhäuser und Feuerwehrfahrzeuge mit Rauchwarnmeldern ausgestattet

Nach den verheerenden Bränden in Feuerwehrhäusern in Stadtallendorf (Marburg-Biedenkopf) und Treffurt (Wartburgkreis) hat die Leitung der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Großenlüder mit den Gemeindebrandinspektoren Christian Bosold, Dr. Simon Wohletz und Daniel Schröter gemeinsam mit Bürgermeister Florian Fritzsch umgehend Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit in den eigenen Feuerwehrhäusern und Feuerwehrfahrzeugen zu verbessern. Miteinander wurde die Entscheidung beschlossen, sämtliche Feuerwehrgebäude aller Ortsteilwehren und alle Einsatzfahrzeuge mit Rauchwarnmeldern auszustatten.

Frühzeitige Erkennung von Gefahren

Mit der Installation der Rauchwarnmelder soll sichergestellt werden, dass entstehende Brände frühzeitig erkannt und Schäden minimiert werden. „Unsere Feuerwehrkameradinnen und -kameraden setzen sich täglich für den Schutz der Bevölkerung ein. Es war uns daher ein besonderes Anliegen, die Feuerwehrgerätehäuser und die Ausrüstung bestmöglich zu sichern“, erklärt Bürgermeister Fritzsch.

Gemeindebrandinspektor Bosold betont die Bedeutung der Maßnahme: „Brände in Feuerwehrhäusern können verheerende Folgen haben. Die Rauchwarnmelder bieten uns eine zusätzliche Sicherheit, indem sie frühzeitig auf Rauchentwicklung hinweisen und uns die Möglichkeit geben, schnell zu reagieren.“

Lukas Zein, Wehrführer der Stützpunktfeuerwehr Großenlüder-Mitte, erklärt die Technik: „Die verbauten Rauchmelder in der Fahrzeughalle, in den Aufenthalts- und Schulungsräumen wie auch in der Umkleide bieten nicht nur eine zuverlässige Früherkennung von Bränden, sondern sind auch in ein Smart-Home-System integriert. 

Dadurch sind sie per Funk miteinander vernetzt und alarmieren sofort über eine App-Anwendung – ein entscheidender Vorteil für eine schnelle Reaktionszeit.“

Eigenleistung senkt Kosten

Die Anschaffung und Installation der Melder wurden durch die Gemeinde Großenlüder finanziert. Insgesamt wurden mehr als 70 weitere Rauchwarnmelder beschafft und verbaut. Die Kosten für die gesamte Maßnahme beliefen sich auf rund 7.000 Euro. Ein Großteil der Installation wurde durch die örtlichen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden in Eigenleistung vorgenommen, wodurch zusätzliche Kosten für externe Dienstleister eingespart werden konnten.

„Ich bin stolz auf das Engagement unserer Feuerwehrleute. Dass sie sich nicht nur im Einsatz für andere einsetzen, sondern auch aktiv an der Verbesserung ihrer eigenen Sicherheit mitarbeiten, zeigt den besonderen Zusammenhalt in unserer Gemeinde“, lobt der Bürgermeister.

In den Feuerwehrhäusern in Bimbach und in Uffhausen werden die zusätzlichen Rauchwarnmelder an die bestehende Alarmanlage angebunden, sodass die Sicherheitsstruktur nahtlos erweitert wird.

Mit der Umsetzung dieser Maßnahme wird ein wichtiger Schritt zur Sicherheit der Feuerwehrhäuser und Feuerwehrfahrzeuge getan. Die Gemeinde Großenlüder plant, auch zukünftig in den Brandschutz zu investieren, um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren optimal zu unterstützen.